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Reiseführer

Pula mit Kamera: ein Spaziergang im Verudela Art Park

Skulpturen, drei Bildideen und ein Nachmittag mit eigener Perspektive.

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Die Anfahrt zuerst

Plant den Verudela Art Park als eigenen Ausflug außerhalb des historischen Zentrums. Prüft den Weg und die Rückfahrt, besonders bei einer Anreise mit dem Bus. Aquarium oder Baden müssen nicht zusätzlich auf dem Programm stehen. Ein klares Ziel und eine Begleitung mit ähnlichem Tempo reichen für einen guten Nachmittag.

Sucht im Fahrplan von Pulapromet nach der Haltestelle Verudela und verwechselt sie nicht mit dem ähnlich benannten Stadtviertel Veruda. Für das letzte Stück zu Fuß orientiert ihr euch an der Lage des Art Parks zwischen dem Parkplatz von Verudela und dem Strand Ambrela. Der Hauptzugang vom Parkplatz enthält Treppen; berücksichtigt diesen Höhenunterschied bei der Anreise.

Zuerst den Park betrachten, dann eine Skulptur wählen

Das Projekt vereint acht Künstler an sieben Skulpturenstandorten, die als Inseln mit den Themen Reisen und Wolken verbunden sind. Verschafft euch zunächst einen Überblick über die Anordnung. Geht anschließend zwischen einigen Werken umher, bevor ihr eines für eure Fotos auswählt. Zum Besuch gehört auch ihr Verhältnis zum Raum, nicht nur das einzelne Objekt.

Geschwungene Linien aus Cortenstahl verbinden die Skulpturen über das terrassierte Gelände. Sucht auf dem Stahl nach den Namen von Meeren und Ozeanen. Nehmt für eine Gesamtansicht eine Kurve oder einen Teil der Schrift ins Bild und verändert dann den Standpunkt, bis dieses Element verschwindet. Vergleicht, welches Foto stärker eine Bewegung durch den Park vermittelt.

Ein Werk, mehrere Blickwinkel

Im Park stehen Skulpturen verschiedener Künstler. Gebt euch eine kleine Aufgabe: Jeder wählt ein Werk und fotografiert eine Gesamtansicht, ein Detail und ein Porträt, ohne auf die Skulptur zu steigen. Vergleicht die Ergebnisse erst danach. Was andere entdecken, ist oft spannender als ein von allen nachgestelltes Bild.

Für das Detail wählt ihr eine Kante, Oberfläche oder Verbindung und lasst den Großteil der Umgebung weg. Für das Porträt stellt sich eure Begleitung neben das Werk, mit genug Abstand, damit beide Umrisse erkennbar bleiben. Achtet vor der Aufnahme darauf, wo Wege und andere Skulpturen im Hintergrund liegen. Zwei Schritte zur Seite können die Komposition stärker verändern als eine weitere Kameraeinstellung.

Den Rest offenlassen

Nehmt Wasser und Sonnenschutz mit und berücksichtigt das Wetter für einen Besuch im Freien. Falls ihr anschließend an den Strand möchtet, prüft dessen Zugang gesondert. Wählt vor dem Rückweg ein gemeinsames Foto aus; die Bildbearbeitung kann warten. So bleibt neben der Kamera auch Zeit für den Ort und füreinander.

Für den kurzen Besuch reicht ein Werk

Bei wenig Zeit wählt ihr nach dem ersten Überblick eine Skulptur und nehmt dort alle drei Bilder auf. Kehrt zum benutzten Parkplatz-Zugang oder über den gespeicherten Weg zur Bushaltestelle zurück. Habt ihr noch Energie, ist Ambrela der nächste nahe Orientierungspunkt. Entscheidet erst nach den Fotos über einen eigenen Strandbesuch, statt den Rhythmus des Kunstspaziergangs davon bestimmen zu lassen.

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